diarium: sonntag, 29. september 2013 – nachmittag

Sonnenschein am Sonntag, einem herrlich warmen Herbstag mit Wind. Kalte, klare Luft. Am Morgen brachen Sonnenstrahlen durch die Blätter, der Dunst der Nacht stieg auf und wurde aufgesogen. Feuchter, kalter Waldboden, fallende Blätter.

Die Lektüren des Tages sind nicht getan. Zu viel ist zu tun, zu viel ist zu verlinken, zu viel will gesehen werden. Mein Stapel der halbgelesenen Bücher mit den Halbwahrheiten, sie bleiben liegen und warten. Es ist einer dieser Tage, an denen nur der Eskapismus die Schmerzen lindert. Das Gedankenkarussell kreist und rattert und scheppert. Blick am Morgen, fremde Gesichter, Sehnsüchte.

Das bleibt nicht so, es geht weiter. Der Herbst wird kommen, er wird kalt sein, windig, nass. Wärme speichern für die kalten, für die harten Tage. Raus!